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Bücher/Der Weg zu natürlichen Ergebnissen/Medizinische Ästhetik bei männlichen Patienten
Kapitel 148 Min. Lesezeit

Medizinische Ästhetik bei männlichen Patienten

Prinzipien zur Schaffung eines ausgeruhteren und stärkeren Aussehens unter Beibehaltung der Gesichtsmerkmale.

Hauptideen in diesem Kapitel

  • Bei männlichen Gesichtern ist das Ziel nicht die Feminisierung, sondern die Schaffung eines starken, aber ausgeruhten Aussehens.
  • Die Beurteilung von Masseter, Stirn, Glabella und Kieferlinie erfordert eine andere Logik.
  • Das größte Risiko bei männlichen Patienten ist eine übermäßige Weichzeichnung der Gesichtsmerkmale.

Warum wird das männliche Gesicht separat gelesen?

Das männliche Gesicht weist unterschiedliche Dynamiken in Bezug auf Knochenunterstützung, Kieferlinie, Augenbrauenstruktur, Mimikstärke und Gesamtproportionen auf. Aus diesem Grund können einige ästhetische Entscheidungen, die bei einem weiblichen Gesicht gut aussehen, bei einem männlichen Gesicht nicht die gleiche Wirkung erzielen.

Das Ziel hier ist nicht, das Gesicht in eine andere Identität zu verwandeln, sondern es ausgeruhter, ordentlicher und gepflegter aussehen zu lassen.

Die am häufigsten nachgefragten Bereiche

Ein harter Ausdruck zwischen den Augenbrauen, Stirnfalten, Müdigkeit um die Augen, eine ausgeprägte Kaumuskulatur und die Unterstützung der Kieferlinie werden bei männlichen Patienten häufig beurteilt.

Die Dosis des Eingriffs in diesen Bereichen ist jedoch sehr kritisch. Eine übermäßige Glättung kann zu einem Verlust des Charakters führen.

  • Den harten Ausdruck mildern
  • Müdes Aussehen reduzieren
  • Die untere Gesichtslinie klarer lesen
  • Natürlichkeit bewahren

Grundregel:Das beste Ergebnis in der männlichen Ästhetik ist, dass das Gesicht besser aussieht, ohne dass der Eingriff erkennbar ist.

Die richtige Erwartung aus Patientensicht

Männliche Patienten möchten oft nicht, dass ein Eingriff sichtbar ist. Daher sollte die Planung eine unsichtbare Qualitätswirkung erzeugen, nicht eine auffällige.

Ein guter Arzt unternimmt im männlichen Gesicht weniger, aber strategischere Schritte.