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Bücher/Der Weg zu natürlichen Ergebnissen/Trend-Ästhetik versus Vernunftfilter
Kapitel 247 Min. Lesezeit

Trend-Ästhetik versus Vernunftfilter

Eine Methode, um Social-Media-Trends durch einen sicheren und reifen Patientenfilter zu leiten.

Hauptideen in diesem Kapitel

  • Was im Trend liegt, ist möglicherweise nicht das Richtige für Sie.
  • Die Gesichts anatomie ist individuell; kopierte ästhetische Pläne führen oft zu künstlichen Ergebnissen.
  • Der Vernunftfilter lehnt den Trend nicht ab, sondern bewertet ihn aus der richtigen Perspektive.

Warum ist der Trend so effektiv?

Weil soziale Medien das Ergebnis aus seinem Kontext gerissen präsentieren. Man sieht das Foto, aber nicht die Gesichtsanatomie, den Ausgangspunkt, das Licht, den Filter und manchmal nicht einmal das tatsächliche Ergebnis.

Dennoch kommt der Verstand schnell zu dem Schluss: Das könnte auch bei mir so aussehen. Dabei ist der riskanteste Gedanke in der Ästhetik, Gesichter für gleich zu halten.

Wie wird ein mentaler Filter installiert?

Wenn man einen Trend sieht, sollte man sich zuerst folgende Fragen stellen: Braucht mein Gesicht das? Stärkt dieser Trend meine Proportionen oder versucht er, ein anderes Gesicht zu kopieren? Wird es in fünf Jahren immer noch richtig aussehen?

Diese Fragen mindern die Begeisterung oft nicht; sie machen sie reifer.

  • Was ist die Quelle des Trends?
  • Hat es eine Bedeutung für mein Gesicht?
  • Bewahrt es die Natürlichkeit?
  • Birgt es das Risiko eines dauerhaften Bedauerns?

Kurzformel:Nicht alles, was im Trend liegt, ist ästhetisch; und nicht alles, was ästhetisch ist, muss im Trend liegen.

Warum unterscheidet sich die Markenlinie hier?

Ein reifer klinischer Ansatz bewertet die Motivation hinter der Anfrage des Patienten, ohne sie herabzusetzen. Bei Bedarf erklärt er klar, warum der Trend ungeeignet ist.

Dies führt nicht zu Umsatzverlusten, sondern zu Markenqualität.